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Mainz-Drais
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| Das Hospiz | Konzeption | Aufnahme | Kosten | Träger | Service und Links | Kontakt und Impressum | Aktuelles | ||
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Unser Team
Das
interdisziplinäre Hospizteam
besteht aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Seine Aufgabe ist es, den Gästen im fortgeschrittenen Stadium einer
unheilbaren Erkrankung unter Einbeziehung von Angehörigen und Freunden
durch eine fachlich fundierte, ganzheitliche, individuelle und kreative
Betreuung eine möglichst hohe Lebensqualität und größtmögliche
Selbstbestimmung zu gewährleisten.
Durch die
ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
wird sichtbar, dass Betreuung Sterbender eine
gemeinschaftliche Aufgabe ist, dass das Sterben einen Platz im Leben der
Gesellschaft hat und nicht an Institutionen delegiert wird.
Die einen können als
Hospizhelfer Gäste begleiten, andere können sich um die Gestaltung der
Räume, um den Empfang der Gäste und Besucher, um Besorgungen, vielleicht
auch einmal um einen gemeinsamen Nachmittagskaffee oder ein kleines Fest
für die Bewohner kümmern.
Die
ehrenamtlichen Helfer werden in enger Kooperation mit der Mainzer
Hospizgesellschaft auf ihre Aufgaben sorgfältig vorbereitet. Für alle
Helfer wird ein Grundkurs angeboten, diejenigen, die Patienten begleiten
möchten, besuchen anschließend noch einen Aufbaukurs. Die Teilnahme an
einem Kurs für häusliche Krankenpflege und ein Praktikum in einer
Sozialstation und/oder dem Hospiz ergänzen die Vorbereitung. Im Christophorus-Hospiz gibt es das Angebot der seelsorglichen Begleitung für Gäste, Angehörige, Freunde sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Seelsorge wird durch katholische und evangelische Geistliche wahrgenommen. Zwei katholische Priester und eine evangelische Pfarrerin arbeiten im Hospiz mit. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter achten auf die seelsorglichen und spirituellen Bedürfnisse der Gäste und sind behilflich bei der Vermittlung einer seelsorglichen Begleitung durch die jeweilige Glaubens- und Religionsgemeinschaft des Gastes. Sie unterstützen den Kontakt zu der Kirchengemeinde, in der sich der Gast beheimatet fühlt. Die Wegbegleitung auf den Tod hin teilt mit dem Sterbenden die Hoffnung, dass Gott ihm mitten im Leben und auch an dessen Ende entgegenkommt und ihn an- und aufnimmt.
Die
ärztliche Versorgung
wird in erster Linie durch den vertrauten Hausarzt aus dem
niedergelassenen Versorgungsbereich übernommen. Die palliativmedizinische
und schmerztherapeutische Beratung erfolgt durch zwei entsprechend
fortgebildete Ärztinnen, die sich gegenseitig vertreten.
Langjährig
palliativmedizinisch arbeitende Hausärzte, beratende Hospizärzte,
erfahrene Palliativmediziner sind in einem
Qualitätszirkel zusammengeschlossen.
Die Hospizärztinnen beraten das Pflegeteam auch in palliativmedizinischen
Fragen.
Um
die Belastungen des Dienstes zu bewältigen, ist es für die haupt- und
ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig, die Erfahrungen
mit den Kranken und ihren Angehörigen und Freunden sowie das eigene
Handeln gemeinsam unter fachlicher Anleitung zu betrachten. Diese
Supervision trägt dazu
bei, sich über seine Fähigkeiten und Stärken, aber auch über seine Grenzen
klar zu werden. Dies schützt vor Überforderung und schenkt neue Kraft. |
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